Viele Vögel haben einen angeborenen Knabbertrieb und befriedigen diesen am liebsten an
Ihren Holzmöbeln, wenn Sie Ihnen mal einen Ausflug gönnen. Das muss nicht sein!
Geben Sie Ihrem Vogel ab und zu mal einen Ast oder ein Stück Holz zum Knabbern
in den Käfig. So kann Ihr Tier seinen Schnabel außerdem auf natürliche Weise
abwetzen. Zudem empfehlen ich Ihnen generell Sitzstangen aus
Naturhölzern.

Achten Sie auf regelmäßige Nahrungszufuhr. Vögel haben nämlich einen sehr
hohen Energieumsatz und ein paar Stunden ohne Nahrungsaufnahme können Ihr Tier
gefährlich schwächen.

Junge Tiere sind manchmal
unbeholfen. So finden unerfahrene Vögel oft das frische Futter nicht. Denn sie
haben die Angewohnheit, Körner so zu knacken, dass die Schalen direkt auf die
Körner fallen. So entsteht eine dicke Schicht von leeren Hülsen, welche die
vollen Körner verdecken. Entfernen Sie deshalb anfangs die Schalen regelmäßig
aus dem Futternapf. Später schafft Ihr Vogel das auch selbst.

Um den Bakteriengehalt im Wasser
gering zu halten, geben Sie einige Tropfen Apfelesseig ( Lösung - 20 ml
auf 1 Liter ) in das Wasser. Sie beugen dadurch Trichomonaden und Spulwürmer
vor.

Sepiaschalen eignen sich sehr gut zur Zufuhr von Kalk. Die im Handel erhältlichen Schalen sind sehr salzhaltig. Wässern Sie die Schalen einige Stunden in handwarmen Wasser. Das Wasser entzieht einen großen Teil des Salzes. Danach lassen Sie die Sepiaschalen 1 - 2 Tage an der Luft trocknen und hängen Sie sie danach in den Käfig.
